Montag, 21. Mai 2012

SOJA LITWINOWA IN DER ART BOX KITZBÜHEL TIROL AUSTRIA



 



Neue Präsentation - art-box kitzbühel
Soja Litwinowa aus Minsk, Weißrussland


Wir zeigen Arbeiten auf Leinwand und Papier, der 1938 in Minsk geborenen Künstlerin.

Ihr künstlerisches Werk widerspiegelt die Ruhe und die Sicherheit, die neben der Warmherzigkeit in der Weite einer russischen Seele, die Kraft dieses Landes und des Volkes erahnen lässt. Ihr Werk
wiederspiegelt diese Persönlichkeit, macht sie noch ausdrucksstärker und lässt jene Dimensionen erahnen, die nur große Künstler zum Ausdruck bringen können.
Auszug aus dem Vorwort der Monographie von DDr. Herwig van Staa



Soja Litwinowa wurde am 27. November 1938 geboren. Nach der Mittelschule besuchte sie die Kunstoberschule, anschließend die Hochschule für Theater und Kunst in der Stadt Minsk, Abteilung für monumentale Malerei.
Im Jahr 1970 wurde sie Mitglied der Vereinigung der Maler der UdSSR. Zurzeit ist sie Mitglied der Malervereinigung der Republik Weißrussland.
Ihre Arbeiten wurden durch Ehrendiplome der Akademie der Kunst der UdSSR und das Diplom der ersten internationalen Marc-Chagall-Ausstellung in der Stadt Vitebsk ausgezeichnet. Die Künstlerin arbeitet in Weißrussland, seit 1990 auch viel in Österreich.
Werke von ihr befinden sich in der staatlichen Tretjakow-Galerie, im Russischen Museum St. Petersburg, im staatlichen Museum für Kunst in Minsk, in Ravenna, Nowosibirsk und in Mogiljov und Polotsk.
Litwinowa beteiligte sich an vielen internationalen Ausstellungen (Prag, Warschau, Havanna, Finnland, Japan, Bonn, Spanien, Ravenna, USA) und nimmt an größten internationalen Ausstellungen teil, wie an Kunstmessen in Kopenhagen und Den Haag.
Die Galerie Ainberger im Kulmerhaus präsentierte die Künstlerin mit großem Erfolg auf der art - innsbruck 2006, 2010, bei Ausstellungen im Raum Kufstein und Kitzbühel. 

www.art-box.at





Mittwoch, 28. Dezember 2011

Peter Kogler Arbeiten in der art-box kitzbühel

 PETER KOGLER Arbeiten in der art-box kitzbühel

Ausstellungsdauer  28.12.2011 -  30.1.2012

artbox kitzbühel im "Alten Gericht" im Herzen Kitzbühel's

Wir beschäftigten uns überwiegend mit zeitgenössischen Positionen aus Österreich, kombiniert mit außereuropäischer Kunst und internationaler Grafik.

Entweder erreichen Sie uns durch die Passage in der Vorderstadt 21 über das Cafe Bergsinn oder vom großen Parkplatz im Gries kommend, mit dem Glaslift, der Sie direkt zur art box bringt.
  
Zur Zeit ist die Art-Box nicht besetzt,
wir sind jedoch jederzeit unter 0676/3724194 zu erreichen.




Teil eines Textes von Edelbert Köb
Einprägsame Nachbilderim Wald der Zeichen
Kaum ein Künstler der jüngeren österreichischen Kunstgeschichte hat uns visuelle Botschaften von solch formaler Autonomie, Eigenart, Eindringlichkeit und Unverwechselbarkeit übermittelt wie Peter Kogler. Er hat damit unsere Erfahrung bereichert und Nachbilder erzeugt, die tief im Gedächtnis haften bleiben. Das ist eine nicht genug zu schätzende Leistung, wenn wir davon ausgehen, dass Originalität bzw. ästhetische Differenzierung eines der vorrangigen Ziele einer jeden künstlerischen Arbeit ist. Diese Leistung wird auch dadurch nicht geschmälert, dass sich die Arbeit primär an die Irritation der Wahrnehmung richtet. So gesehen ist es geradezu bewundernswert, dass Koglers Bildsprache sich auch in der Konkurrenz mit der überbordenden Fülle der Zeichen behauptet, die uns in einer wirtschafts- und mediendominierten Welt bedrängen - besonders da sich diese Bildsprache lediglich aus einigen wenigen Grundmodulen und Symbolen konstituiert, die einer jedermann zugänglichen Computersoftware entnommen sind.

*1959 in Innsbruck (A), lebt und arbeitet in Wien.

Er studierte an der Akademie der Bildenden Künste Wien. Seit 1979 stellt er seine Werke aus, unter anderem bei der 46. Biennale in Venedig (1995), bei der documenta X in Kassel (1997), bei der Expo in Hannover (2000), in der Villa Arson in Nizza (2002), im Kunstverein Hannover (2004) oder in der Galerie Crone in Berlin (2004). Seit 1997 ist er selbst Professor an der Akademie der Bildenden Künste Wien und leitet dort die Meisterklasse für Computer- und Videokunst.
Weitere Ausstellungenab 2004
2011Galerie Johann Widauer, Innsbruck
Galerie Dirimart, Istanbul2010Mitterrand + Sanz, Zürich
Schirn Kunsthalle Frankfurt, Frankfurt am Main
Mudam, Luxemburg
MSGSÜ Tophane-i Kültür Merkezi, Istanbul
Galerie Artelier Contemporary, Graz
Galerie Nikolaus Ruzicska, Salzburg
Galerie Mezzanin, Wien2009Griffelkunst-Vereinigung, Hamburg
JGM Gallery, Paris
Operation Room, Istanbul
Museu Colleccao Berardo, Lisbon2008Museum Moderner Kunst Stiftung Ludwig, Wien2007Galerie Johann Widauer, Innsbruck
Base, Florenz
Mamco, Geneva
Institute of Contemporary Art, Crouch(klek)- Art Basment Project, Sofia
Mezzanin, Vienna
2006Kölnischer Kunstverein, Köln, Keine Donau (mit Cameron Jamie und Kurt Kren)
Ruzicska, Salzburg2005Kulturforum, Prag
Centre Régional d´Art Contemporain, Sète2004Galerie im Taxispalais, Innsbruck
Kunstverein Hannover, Hannover

Samstag, 29. Oktober 2011

art-box kitzbühel tirol




art-box kitzbühel tirol
präsentiert Bilder von Wolfgang Sinwel

Bei den in der art-box gezeigten kleinformatigen Arbeiten, beschäftigt sich W. Sinwel vordergründig mit Wasser, beim Großformat mit einer Landschaft die von einem Flugzeug aus gesehen werden könnte.

Es sind Bilder, die uns vertraut erscheinen und zum Nähertreten einladen. Die Landschaften aber auch das Wasser, die das Auge aus der Distanz erkannte, erweisen sich aus der Nähe als abstrakte Farbflächen. Die Welt, die man wiederzuerkennen geglaubt hatte, existiert nicht.

Ausstellungsdauer 30.10. - 15.12.2011



http://art-box.at


Kleine Biographie

* 1954 in Wien
Verbringt seine Kindheit in Linz und kehrt nach seinem Schulabschluss 1972 nach Wien zurück. 1973 wird er an der Akademie der Bildenden Künste in Wien in die Meisterklasse Rudolf Hausner aufgenommen. 1977 Diplomabschluss mit gleichzeitiger Verleihung des Kardinal-König-Preises. Im selben Jahr trifft Sinwel die Entscheidung für seine Zukunft als freischaffender Künstler. 1980 Romstipendium, 1981 Stiftungspreis 'Theodor Körner'.

Seit 1977 ist Sinwel regelmäßig mit Messebeteiligungen und Ausstellungen im mitteleuropäischen Raum vertreten.

Sein künstlerisches Interesse gilt der kontinuierlichen Entwicklung einer vielschichtigen Malerei, die sich mit dem Begriff 'Weltbild' mehrdeutig umschreiben lässt und gleichzeitig eine markante Einzelposition in der aktuellen Kunstszene einnimmt.

Samstag, 3. September 2011

art-box kitzbühel tirol

karl hartwig kaltner 

karl hartwig kaltner wurde 1959 in Salzburg geboren, nach seinem Studium an der Universität Salzburg ( Geschichte/ Romanistik) studierte er von 1984 - 1988 Malerei an der Kunstakademie "Brera" in Mailand.Seit 1994 lebt und arbeitet er wieder in Österreich.




Text Paola Thea

Kaltner versucht, wie zahlreiche andere Maler, Bildhauer und zeitgenössische Komponisten, Bilder, Abbilder des ewig Wiederkehrenden aufzuspüren und festzuhalten. Es ist dies eine Suche die man auch mit Namen wie Lucio Fontana oder Karl-Heinz Stockhausen, um nur zwei zu nennen, verbinden könnte. Dabei verzichtet Kaltner nicht auf religiöse Zusammenhänge. Mehr als devote Praktiken interessiert Kaltner an der Religion jedoch die Symbolhaftigkeit der Rituale. Sichtbare Symbole als immer wiederkehrende magische Elemente, die, obwohl wiederkehrend, in immer neuer Form erscheinen. Aus dieser Suche heraus entstanden Glasfenster, Fresken, Rauminstallationen, aber auch unausgeführte Projekte und Planungen für Klöster und Kirchen. Das erinnert mich an meinen letzten Besuch in Salzburg. Eine Episode, die aufzeigt, wie ernst Kaltner die Auseinandersetzung mit religiöser Kunst nimmt. Nachdem wir gemeinsam die Ausstellung über Ewald Mataré im Dommuseum besucht hatten, ein Bildhauer, der übrigens auch Lehrer von Joseph Beuys war, und der in Zeit des Nationalsozialismus nur durch kirchliche Aufträge überleben konnte, blätterten wir in einer Publikation des Museums, und Kaltner zeigte mir mit Stolz die Abbildung einer seiner großformatigen Fahnenbilder, das sich zwischen den verschiedenen Objekten und Artefakten des Dommuseums befand. Bilder bedeuten für ihn eine Spur, eine Fährte, das übriggebliebene, sichtbare Zeugnis eines Weges, einer Suche. Das Kunstwerk als Zeugnis von verinnerlichten Eindrücken, die ihn in ihrer Komplexität, in ihrer Dramatik bewegen. Hierin folgt er Hermann Nitsch und Anselm Kiefer, zwei Künstler, die ebenfalls das Bild als Schlussstein eines emotionalen Prozesses sehen, eines Prozesses, in dem Einflüsse und Emotionen sich zum Bild verdichten. Kaltner arbeitet zyklisch. Serien entstehen, die sich in ihrer Farbigkeit, in ihrer Chromatik unterscheiden. Farbwahl und Farbauftrag, Pinselführung und auch die Dichte der Bilder variieren, während der Ausdruck und die Handschrift des Bildes ihre Intensität und ihre Grundaussage nahezu unverändert über die verschiedenen Zyklen hinweg beibehalten. Vor Jahren entstand eine Bilderzyklus über das Thema des trojanischen Krieges, 2004 entstand eine Serie von Bildern zu den Dichtungen von George Byron und Percy Bysshe Shelley. Nun stehen wir vor einem neuen Zyklus, einer Serie von gut hundert Bildern, die vorwiegend 2007 entstanden sind. Kaltners Palette hat sich gelichtet. Es überwiegen helle Farben, Weiß, gelegentlich von zarten Abstufungen von Rosa, Grün, Gelb und Blau durchbrochen. Auslöser und Inspiration für diese Bildserie war 2004 die Überquerung eines zugefrorenen Sees bei Zell am See, in der Nähe von Salzburg. Die Farben, denen wir in den neuen Arbeiten begegnen, tragen diese Erfahrung eines stundenlangen Marsches über eine zugefrorene Oberfläche in sich, spiegeln die Atmosphäre, die Stille der Situation wider. Das Ergebnis seiner Malerei mag dann gelegentlich wie Mauerschimmel erscheinen, der auf feuchten Wänden blüht, manchmal auch wie die Darstellung von Feuersbrünsten, die von dunklen Explosionen durchbrochen werden.

Paolo Thea